Physio23, Herbert Flieder

Stoßwellentherapie

Was sind Stoßwellen?

Stoßwellen sind energiereiche, hörbare Schallwellen. In der Medizin werden Stoßwellen bereits seit 1980 u. a. zur Auflösung von Nierensteinen eingesetzt.

Durch den Einsatz der Stoßwelle wird im behandelten Gewebe das Nervensystem stimuliert und zusätzlich werden Stickoxide und andere Botenstoffe freigesetzt. Zu den Folgewirkungen gehören die Steigerung des Stoffwechsels und Neoangionese sowie die Freisetzung vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktoren, die letztendlich zu einer Reduktion von chronischen Schmerzen führen können. Stoßwellen können den Heilungsprozess im Körper beschleunigen, die Selbstheilungskräfte werden in Gang gesetzt. Der Stoffwechsel verbessert sich, die Durchblutung wird gesteigert, geschädigtes Gewebe kann sich regenerieren und ausheilen.

In der modernen Schmerztherapie wird die Energie der Stoßwellen auf die Schmerzzonen im menschlichen Körper übertragen. Dort kann sie ihre heilende Wirkung entfalten.

Langjährige Erfahrungen zeigen, dass mit Hilfe dieses innovativen Heilverfahrens bestimmte krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen, die Ursachen Ihrer Schmerzen, gezielt beseitigt werden können.

Stoßwellenbehandlung

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist – von qualifizierten Therapeuten durchgeführt – eine weitgehend risiko- und nebenwirkungsfreie Methode, um den Schmerz zu behandeln.


Behandlungsoptionen

  • Achillodynie
  • Faszientherapie
  • Epicondylitis radialis/ulnaris
  • Fasciitis plantaris
  • Tibiakantensyndrom
  • Patellar Tendonitis
  • Tendinosis Calcarea
  • Chronische Nacken-, Rücken- und Schulterbeschwerden
  • Trochanter-Tendinopathie
  • Triggerpunkt-Therapie
    • Adduktoren Oberschenkel
    • Wadenmuskelverkürzung
    • Cervicalsyndrom
    • Dorsalgie
    • Lumbalgie
    • Verkürzte Oberschenkelmuskulatur
Stoßwellen-Behandlungsoptionen

Welche Beschwerden werden behandelt?

Stoßwelle Ellbogen

Ellbogen

  • Unterarmmuskulatur
  • Epicondylitis (Tennis- oder Golferellenbogen)
Stoßwelle Knie und Schienbein

Knie und Schienbein

  • Patellar Tendonitis (Jumper's Knee)
  • Tibiakanten-Syndrom (Schienbeinkantenschmerz)
Stoßwelle Achillessehne und Ferse

Achillessehne und Ferse

  • Achillodynie (Schmerzsyndrom der Achillessehne)
  • Plantare Fussmuskulatur
  • Fasciitis Plantaris (Fersensporn)
Stoßwelle Schulter und Nacken

Schulter und Nacken

  • Periartikuläre Schulterschmerzen
  • Chronische Nacken- und Schulterbeschwerden
  • Tendinosis Calcarea (Kalkschulter)
Stoßwelle Rücken

Rücken

  • Lumbalgie (Hexenschuss)
  • Dorsalgie (Chronische Rückenschmerzen)

Wie läuft eine Stoßwellenbehandlung ab?

Der Arzt oder Physiotherapeut lokalisiert die Schmerzzone durch Tastbefund oder Stoßwellenortung und bespricht das Krankheitsbild mit Ihnen.

Die Schmerzzone wird mit dem Therapiekopf umkreist, bei gleichzeitigem Einleiten der Stoßwellen. Es kann auf den zu behandelnden Bereich ein Hautgel aufgetragen werden, um die Stoßwellen ohne Energieverluste in den Körper einzuleiten.

Die Behandlung dauert zwischen fünf und dreißig Minuten, je nach Krankheitsbild. Durchschnittlich sind drei bis fünf Sitzungen im Wochenabstand erforderlich.

Viele Patienten berichten bereits nach ein bis zwei Sitzungen, schmerzfrei zu sein oder deutlich verminderte Schmerzen zu verspüren. Wiedergewonnene Schmerz- oder Bewegungsfreiheit gibt ein Stück Lebensqualität zurück.

Die Stoßwellentherapie ist eine Selbstzahlerleistung und nur in Ausnahmefällen (hochenergetischem Bereich) eine gesetzliche Kassenleistung.


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